Soziale Stadtentwicklung bleibt eine dauerhafte und gemeinsame Aufgabe von Bund, Ländern und Gemeinden. Der Gemeinwesenarbeit ist auf absehbare Zeit höhere fachliche und politische Aufmerksamkeit zu widmen, um die Aufgaben in den Quartieren fortzuführen und zu sichern. Die Prozesse im Rahmen des Programms »Soziale Stadt« können als modellhaft für viele der neuen Herausforderungen angesehen werden, die sich für den sozialen Zusammenhalt im Gemeinwesen und die Weiterentwicklung von Wirtschafts- und Sozialpolitik stellen.
Die Autorinnen und Autoren, die die BAG Soziale Stadtentwicklung und Gemeinwesenarbeit in diesem Band zusammengeführt hat Heike Binne, Adalbert Evers, Oliver Fehren, Tobias Habermann, Landesarbeitsgemeinschaft Soziale Brennpunkte Hessen e.V., Rolf-Peter Löhr, Petra Potz, Jürgen Schöberlein, Reinhard Thies und Daniel Wölfle nehmen wissenschaftliche Begriffsbestimmungen zur Aktivierung von Zivilgesellschaft und zur Rolle der Gemeinwesenarbeit in sozial benachteiligten Stadtteilen vor. Erfahrungsberichte aus der lokalen Praxis zeigen, wie in den Stadtteilen Brücken zu bauen sind. Es geht darum, unterschiedliche Interessen und Erwartungen für das gemeinsame Ziel der Verbesserung der Lebensbedingungen und der gesellschaftlichen Teilhabe zu aktivieren.
Der Band ist in der Schriftenreihe mitarbeiten.skript der Stiftung Mitarbeit erschienen und kann gegen eine Schutzgebühr von 5 Euro zuzüglich Versandkosten bei der Stiftung Mitarbeit bestellt werden: www.mitarbeit.de/mitarbeitenskript.html